Gebäudeeinmessung

Mit der Einführung des Vermessungs- und Liegenschaftsgesetzes am 28. November 1991 trat auch in Brandenburg die

Gebäudeeinmessungspflicht

in Kraft.

Damit u.a. den Forderungen aus Planung und Wirtschaft genügend Rechnung getragen werden kann, sind die Eigentümer verpflichtet, bei Neubauten oder Umrissveränderungen der vorhandenen baulichen Anlage einmessen zu lassen.

Ziel der Gebäudeeinmessungspflicht ist es, dass möglichst alle Gebäude in der Flurkarte dargestellt werden. In der Flurkarte wird der Grundriß des einzumessenden Gebäudes dargestellt. Die Flurkarte ist z.B. eine geeignete Grundlage, um Raumordnungsverfahren einzuleiten.

Wie alle Amtshandlungen wird auch die Gebäudeeinmessung nur auf Antrag des Eigentümers, Nutzungs- oder Erbbauberechtigten durchgeführt. Gegebenenfalls wird auch das Kataster- und Vermessungsamt den Gebäudeeinmessungspflichtigen auffordern, sein Gebäude von einer zur Liegenschaftsvermessung befugten Stelle einmessen zu lassen.

Gebäude, die vor dem 28. November 1991 errichtet wurden, werden von Amts wegen eingemessen, sofern diese Arbeit nicht einen erheblichen Mehraufwand bedeutet.

Als Ergebnis der Gebäudeeinmessung erhält der Auftraggeber vom Kataster- und Vermessungsamt einen Auszug aus der Flurkarte. Das eingemessende Gebäude wird nachgewiesen.

Die Gebäudeeinmessung ist eine Amtshandlung.

Die Gebäudeeinmessung wird auf Antrag eingeleitet.

Die Gebäudeeinmessung dient zur Fortführung des Liegenschaftskatasters und ist nicht automatisch mit der


erbracht.

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